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TV Weitnau stellt Weichen für die neue Saison

Hubert Eggensperger übernimmt als Cheftrainer

Für gewöhnlich verbieten sich Vergleiche zwischen einem Kreisligisten wie dem TV Weitnau und einem Bundesliga-Schwergewicht wie der Borussia aus Dortmund. Zu viele Ligen dazwischen, außer der Sportart keine Gemeinsamkeiten. Zudem hält es wohl nur eine kleine Minderheit unter den Weitnauer Fußballern mit den Schwarz-Gelben aus dem Revier. Doch jetzt, wo allenthalben der Ball im Lockdown ruht, hat sich durch die hartnäckigen Bemühungen des bisherigen Chefcoaches Tobias Jäger und von Abteilungsleiter Daniel Parotat plötzlich eine unerwartete Parallele zwischen beiden Clubs aufgetan: Wie dem BVB ist den Argentalern mit der Verpflichtung von Hubert Eggensperger ein Coup auf dem Trainermarkt gelungen und wie beim frisch gekürten Pokalsieger erwartet man auch beim TV Weitnau, dass der bisherige Chefcoach dem Verein als Co-Trainer erhalten bleibt. Doch während Edin Terzic bei einem entsprechenden Angebot ja durchaus noch schwach werden könnte, kann man sich beim TV Weitnau 100%ig darauf verlassen, dass Tobi Jäger an Bord bleibt, schließlich war er eine der treibenden Kräfte hinter der Verpflichtung des neuen Trainers. Eggensperger und Jäger kennen sich sehr gut aus ihrer gemeinsamen erfolgreichen Zeit beim SSV Wildpoldsried, und auch für Abteilungsleiter Parotat war der Duracher der absolute Wunschkandidat bei der Trainersuche. Schon nach dem Aufstieg in die Kreisliga 2019, als klar war, dass Parotat von der Trainerbank ins Amt des Abteilungsleiters beim TV Weitnau wechseln würde, hatte Jäger seinen ehemaligen Trainer kontaktiert. Dieser sagte jedoch zunächst ab, und Jäger selbst war aus dem Tor auf den Cheftrainerposten gewechselt. Damals, so Eggensperger, war das Angebot zwar auch schon interessant, aber der Zeitpunkt war nicht der Richtige. Nach intensiven Trainerzeiten beim SC Ronsberg, dem SSV Wildpoldsried und mit der A-Jugend des VfB Durach wollte er eine Pause einlegen.

 

Die Entwicklung beim TV Weitnau hat er trotzdem weiterverfolgt und die Mannschaft auch immer wieder bei Spielen gesehen. Nicht zuletzt der erfrischende Auftritt des Aufsteigers in der Kreisliga war einer der Hauptgründe, dass er im Frühjahr 2021 jetzt dem erneuten Werben Jägers nachgab, obwohl er auch andere interessante Angebote hatte. Eggensperger reizt die sportliche Perspektive, das betont er im Gespräch immer wieder, auch, weil mittlerweile eine ganze Reihe junger Spieler im Kader der Weitnauer Seniorenmannschaft stehen, gegen die er mit der A-Jugend des VfB Durach so manches enge Duell ausgefochten hat. „Ich freue mich darauf, das vorhandene Potential im Kader weiterzuentwickeln. Der Verein und das Umfeld sind sympathisch, bodenständig und sehr gut geführt. Das hat das Paket für mich abgerundet“, so Eggensperger weiter zu seinen Beweggründen. Beim TV Weitnau schätzt man, neben dem unbestrittenen Fachwissen Eggenspergers, gerade diese direkte und authentische Art des neuen Trainers. Hinzu kommt, dass die Aufwandsentschädigung nur eine untergeordnete Rolle in den Gesprächen gespielt hat. Spielfreude und Spaß am Fußball in einem kleinen aber gut organisierten Verein sind gewichtigere Gründe für den neuen Cheftrainer.

 

Abteilungsleiter Daniel Parotat ist sichtlich zufrieden beim Pressetermin. Mit der Verpflichtung Eggenspergers steht das Team für eine hoffentlich normale Saison 21/22. Sofern die Chemie stimmt, ist eine längerfristige Zusammenarbeit geplant, mit dem Ziel, den TV Weitnau als feste Größe in der Kreisliga Süd zu etablieren. Zum Trainerteam gehören auch weiterhin Markus Roth und Florian Böhm, die seit geraumer Zeit gemeinsam die Reserve betreuen. Das beide wieder für die kommende Saison zugesagt haben, ist auch für den neuen Chef essentiell. Roth und Böhm bringen Erfahrung mit und sind ganz wichtiges Bindeglied und Zuarbeiter für den Chefcoach, angesichts eines großen Kaders mit durchschnittlich 25-30 Aktiven im Training. Die Tür in den Kader Erste ist bei Eggensperger in beide Richtungen offen.

 

Der TV Weitnau geht also gut aufgestellt in die neue Saison. Beim eingangs erwähnten Pokalsieger aus Dortmund ist derweil kaum vorstellbar, dass Edin Terzic nach dem großen Erfolg ins zweite Glied zurücktritt. Mittlerweile wurde er ja u.a. heftig von der Eintracht aus Frankfurt umworben. Dem neuen Mann auf Weitnaus Trainerbank könnte es ja egal sein, möchte man meinen, was der junge Erfolgscoach des BVB macht, solange er sich auf seinen Co-Trainer Jäger verlassen kann. Stimmt so aber nicht ganz; Eggensperger ist lebenslanger Eintracht Fan; vermutlich wäre er nicht unzufrieden gewesen, wäre es seinem Herzensclub gelungen, Terzic an den Main zu locken. Beim TV Weitnau ist man sehr zufrieden mit dem neuen Trainerteam; und der neue Chef selbst ist sicher nicht unzufrieden damit, dass ein alter Weggefährte auf der Trainerbank neben ihm sitzt, auch wenn dieser lebenslanger Bayern-Fan ist … (mk)

 

Steckbrief Hubert Eggensperger

Name: Hubert Eggensperger

Wohnort: Durach

Alter: 53

Beruf: Lehrer

Stationen als Spieler: TSV Altusried, TSV Kottern, VfB Durach

Stationen als Trainer: SC Ronsberg, SSV Wildpoldsried, VfB Durach